Gebührenrechtliche Ergebnisse des Eigenbetriebs Abwasserbeseitung vorgelegt

Stutensee

Abwassergebühren sinken 2018 und 2019

Die Abwassergebühren sinken für die Jahre 2018 und 2019.

In der Sitzung des Gemeinderats vom 20. November wurde über die gebührenrechtlichen Ergebnisse der Abwasserbeseitigung der Wirtschaftsjahre 2014 und 2015 und über neue Gebührensätze für die Jahre 2018 und 2019 beraten und beschlossen. Positiv ausgefallen sind die gebührenrechtlichen Ergebnisse der Wirtschaftsjahre 2014 und 2015 des "Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung" der Stadt Stutensee, die im Frühjahr 2017 als erforderliche Vorarbeit zur Gebührenkalkulation ermittelt wurden.

Im Schmutzwasserbereich sind dies ausgleichspflichtige Kostenüberdeckungen von rund 163.000 Euro aus 2014 und rund 280.000 Euro aus 2015; im Niederschlagswasserbereich rund 59.000 Euro aus 2014 und rund 89.000 Euro aus 2015. Nachdem zuletzt die Abwassergebühren für die Jahre 2016 und 2017 kalkuliert wurden, stand nun eine neue Kalkulation der Abwassergebühren an, die auch wieder über einen zweijährigen Bemessungszeitraum, also bis Ende 2019, läuft.

Dabei sollen die gebührenrechtlichen Kostenüberdeckungen des Jahres 2014, wie vom Gesetzgeber innerhalb von fünf Jahren gefordert, ausgeglichen werden. Daraus resultiert eine Senkung der Schmutzwassergebühr ab 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 von insgesamt 10 Cent. Diese wird dann 1,88 Euro je Kubikmeter betragen. Die Niederschlagswassergebühr kann aus demselben Grund um 3 Cent gesenkt werden, also von 0,38 Euro auf 0,35 Euro je Quadratmeter. Zum Beispiel wird sich dabei die Abwassergebühr für einen durchschnittlichen Dreipersonenhaushalt bei einer dem Durchschnitt entsprechenden Menge von 45 Kubikmetern pro Person und bei einer beispielhaft angenommenen versiegelten Fläche von 125 Quadratmetern um rund 17 Euro pro Jahr verringern.

Die gebührenrechtlichen Kostenüberdeckungen des Wirtschaftsjahrs 2015 werden für den nächsten Kalkulationszeitraum ab 2020 vorgemerkt und dann ausgeglichen. Diese Kostenüberdeckungen sollen dann den bereits heute absehbaren umfangreichen Kostensteigerungen entgegenwirken, die sich insbesondere aus der anstehenden Optimierung unserer Kläranlage in Blankenloch (Investitionskosten ca. 2,5 Millionen Euro) und der Erweiterung der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes „Kammerforst“ (Investitionskosten ca. 6 Millionen Euro) zwangsläufig ergeben werden. Dadurch soll ein Ansteigen der Gebührensätze möglichst vermieden werden.

Weitere Informationen finden Sie auch unter der Rubrik "Ver- und Entsorgung".