Neubaugebiet „24-Morgenäcker“ in Spöck

Wohnen & Wirtschaft Stutensee

Das städtebauliche Gestaltungskonzept wurde grundlegend überarbeitet. Flächeneffizienz und Bedarfsorientierung stehen im Mittelpunkt.

Effiziente Flächennutzung im Stadtteil Spöck: Neubaugebiet „Vierundzwanzigmorgenäcker“

Die Zeit war reif, als im Juli 2017 der Gemeinderat der Stadt Stutensee mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Vierundzwanzigmorgenäcker“ den Weg für die Schaffung eines weiteres Neubaugebiets in Stutensee frei gegeben hat.

Die Nachfrage nach Wohnraum und Wohnbauflächen ist anhaltend hoch. Stutensee mit seinen Stadtteilen ist ein beliebter Wohnort und insbesondere die eigenen jungen Familien und die ältere Bevölkerung stellen wichtige Zielgruppen im Bedarf dar. Preisgünstige Immobilien und Baugrundstücke sowie Immobilien, die unterschiedliche Wohnformen ermöglichen und auch alters- und altengerecht genutzt werden können, prägen vor allem die Nachfrage.

Neben der verstärkten Innenentwicklung wie beim „Neise-Gelände“ verfolgen Stadt und Gemeinderat auch bei Neubaugebieten eine möglichst flächeneffiziente Nutzung der Plangebiete.

Vor diesem Hintergrund wurde auch der Bebauungsplan „ Vierundzwanzigmorgenäcker“ ausgearbeitet und im Sommer vom Gemeinderat beschlossen.

Das Plangebiet umfasst insgesamt cirka 236 Wohneinheiten, welche sich in einem Verhältnis von 35 Prozent an Einzel- und Doppelhäusern sowie 65 Prozent an Mehrfamilienhäusern aufteilen.  Damit wurde das städtebauliche Gestaltungskonzept, welches für „Vierundzwanzigmorgenäcker“ in 2015 einstimmig verabschiedet wurde, grundlegend überarbeitet. Stadt und Gemeinderat wollen mit den Änderungen den drängenden aktuellen Herausforderungen zukunftsorientiert Rechnung tragen , um insbesondere Stutenseer Familien und Senioren Wohnmöglichkeiten vor Ort zu bieten.

Die Zahl der Wohneinheiten im „Vierundzwanzigmorgenäcker“ wurde von cirka 219 auf cirka 236 erhöht. Das geplante Baugebiet liegt über dem Dichtewert,  der in der Fortschreibung des Flächennutzungsplans für den Stadtteil Spöck zugrundegelegt wird.

Eine höhere Dichte bspw. durch zusätzliche Geschosse bei den Mehrfamilienhäusern wäre städtebaulich nicht angemessen und würde auch nicht im Einklang zu den Interessen der Eigentümer und der örtlichen Wohnbevölkerung stehen.