Zukunftsfähige Aufstellung bietet Einzelhandel enorme Chancen

Wirtschaft Stutensee

Neuordnung im Gewerbegebiet „Nord I“

Wie bereits vor einiger Zeit in der Stutensee Woche berichtet, zeichnen sich Veränderungen im Gewerbegebiet „Nord I“ ab. In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde die notwendige Beschlussfassung herbeigeführt. Die Planung sieht vor, das Gebiet in drei Zonen aufzuteilen und neu zu überplanen. Grundlage hierfür bilden drei Bebauungspläne, welche die Gremienmitglieder in der letzten Sitzung einstimmig billigten. Ausgangspunkt der Plangebietsänderungen in diesem Gebiet, in dem sich über viele Jahre eine starke Einzelhandelsansammlung entwickelt hat, war der Wunsch mehrerer Einzelhandelsketten nach Modernisierung und Erweiterung. „Durch die Neuplanung erreichen wir eine Bündelung der Märkte im Eingangsbereich zum Gewerbegebiet „Nord I“. Dies ist sowohl im Sinne der Regionalplanung, als auch besonders im Sinne der Bevölkerung, die künftig unmittelbar nach dem Kreisel eine sehr moderne Einkaufssituation vorfindet“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Demal. Mit der Plangebietsänderung wird den dort ansässigen Betrieben ihr Bestand garantiert.

Die aufwendige Planung rührt daher, dass die übergeordneten Behörden für die künftigen Marktgrößen nicht mehr die Ausweisung von Gewerbegebieten akzeptieren, sondern hierfür Sondergebiete für Einzelhandel auszuweisen sind. Dies erfordert auch eine regionale Abstimmung beispielsweise in Bezug auf die Veränderungen im Flächennutzungsplan. „Dabei werden aber weder bestehende andere Strukturen in Stutensee gefährdet, noch verbleibende Entwicklungsräume der Stadt beschnitten“, so Demal weiter. Dies wird daran deutlich, dass weitere Einzelhändler im Gebiet bereits Modernisierungen und Aufwertungen ihrer Bestandsimmobilien planen, was wiederum zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung führen wird.