Chance zur Mitwirkung am Gestaltungsprozess!

Zukunft Stutensee - Wohnen

Chance zur Mitwirkung am Gestaltungsprozess!

Auftaktveranstaltung am 27. November, 19 Uhr!

Die Landesregierung hat Baden-Württemberg zum „Musterland“ von lebendiger Demokratie und Bürgerbeteiligung gemacht. Institutionalisierte Rechte stellen sicher, dass der Bürgerwille in den Städten und Kommunen gehört wird, in vielen Verfahren ist die Mitbestimmung gesetzlich vorgeschrieben. Was das formale Zugeständnis an Bürgerbeteiligung angeht, so ist dies den Gremien und der Stadtverwaltung allerdings nicht genug. „Dass Stutensee seit der Stadtgründung vor über 40 Jahren für viele Menschen über eine hohe Arbeits-, Lebens- und Wohnqualität verfügt, ist vor allem dem Umstand zu verdanken, dass es bei der Lösung zentraler Herausforderungen immer wieder gelungen ist, Menschen zu gewinnen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet haben und aktiv an der Stadtentwicklung mitgewirkt haben,“ so Oberbürgermeister Klaus Demal.

Auch bei den aktuellen Herausforderungen, denen sich Stutensee wohnungspolitisch stellen muss, möchten Stadtverwaltung und Gemeinderat der Einwohnerschaft erneut ein Instrument an die Hand geben, um sich mit Wünschen und Vorstellungen in die Fragestellungen einbringen zu können und die Weichen für eine erfolgreiche Siedlungsentwicklung, für ein nachhaltiges Gemeinwohl, zu stellen.

Die Auftaktveranstaltung des aktuellen Bürgerbeteiligungsprozesses (BBP) „Zukunft Stutensee Wohnen“ findet am Montag, 27. November, 19 Uhr, in der Festhalle Stutensee in Blankenloch statt. Vorbereitet wurde sie von einer Projektgruppe mit Fachexperten, Vertretern der Gemeinderatsfraktionen und der Verwaltung sowie aus den beiden Bürgerinitiativen. Die Auftaktveranstaltung bietet jedem Bürger die Chance, sich mit seiner Meinung an verschiedenen Dialogstationen zu beteiligen, zu diskutieren und persönliche Fragen zu klären. „Die gesamte Einwohnerschaft ist zur Veranstaltung sehr herzlich eingeladen.  Wünsche und Ideen, aber auch Wissen und Sachverstand der Stutenseer sind gefragt und willkommen“, führt Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger aus, die den Prozess seitens der Stadtverwaltung leitet.

Zur konstruktiven Unterstützung des gemeinsamen Austauschs an den Stationen stehen Fachexperten bereit. Die Themenschwerpunkte bei den Dialogstationen reichen dabei vom Flächenbedarf/Wachstum/innerörtliche Verdichtung, über Wohnformen und Zielgruppen, zukunftsgerechtes, umweltorientiertes Bauen, Mobilität und Sicherheit bis hin zu Naturschutz, Grün- und Freiflächen, Naherholung und auch dem sehr wichtigen Aspekt der kommunalen Infrastruktur und Finanzen.

Eröffnet wird die Auftaktveranstaltung mit Fachbeiträgen von Prof. Dr.-Ing. Dita Leyh vom internationalen Stadtbauatelier und Dr.-Ing. Sebastian Wilske vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein. Die Meinungen und Beiträge aus den Dialogstationen dienen als Arbeitsgrundlage für die beiden im Frühjahr 2018 stattfindenden Perspektivwerkstätten. Begleitet und moderiert wird der BBP von Ute Kinn des Büros „GRiPS“ aus Ettlingen, das schon viele Bürgerbeteiligungsprozesse erfolgreich durchgeführt hat.

An den beiden Werkstätten im Frühjahr werden 76 Personen teilnehmen. 38 davon werden aus 1. 500 zufällig ausgewählten Stutenseer Bürgern repräsentativ ermittelt. 34 werden aus denen ausgewählt, die sich direkt per Anmeldung bei der Stadtverwaltung melden. Hinzu kommen vier Vertreter der Bürgerinitiativen. Ferner wählt die Projektgruppe noch zusätzlich sechs bis acht Experten aus, die ihr Fachwissen einbringen sollen.

Das Anmeldeformular liegt an der Auftaktveranstaltung aus und kann auch online auf der Stadtwebsite abgerufen werden. Die Ergebnisse aus den Perspektivwerkstätten fließen direkt in die Gremienarbeit ein und werden öffentlich behandelt. Unter der Telefon-Nummer 07244/969-233 steht Johannes Neu bei der Stadtverwaltung zur persönlichen Klärung von Fragen gerne zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme zur Stadtverwaltung ist über die eigens für diesen Prozess eingerichtete E-Mail-Adresse möglich. 

Weitere Informationen zum Prozess gibt es ferner unter der entsprechenden Rubrik.