Zusätzliche Kindergartengruppe für die Kita „Grashüpfer“

Kinder & Jugendliche

Kita „Grashüpfer“

Zusätzliche Kindergartengruppe für die Kita „Grashüpfer“

Zusätzliche Kindergartengruppe für die Kita „Grashüpfer“

Kommunale Bedarfsplanung zur Kinderbetreuung aktualisiert

Der Gemeinderat der Stadt Stutensee hat in seiner öffentlichen Sitzung am 23. Oktober seine Zustimmung für die Erweiterung der Kita „Grashüpfer“ im Stadtteil Blankenloch und damit der Aufnahme einer weiteren altersgemischten Kindergartengruppe in die kommunale Bedarfsplanung zugestimmt. Die Kita „Grashüpfer“ befindet sich in privater Trägerschaft durch die „Pro Liberis GmbH“ und umfasst derzeit zwei Kleinkindgruppen sowie eine Kindergartengruppe. Die „Pro Liberis GmbH“ hatte bereits aufgrund der anstehenden Dachsanierung des Bestandsgebäudes am Hasenbiel einer Aufstockung und damit eine Erweiterung ins Auge gefasst.

„Aufgrund der hohen Auslastung der Stutenseer Betreuungseinrichtungen im aktuellen Kindergartenjahr ist die Aufnahme einer weiteren Kindergartengruppe in unsere Bedarfsplanung sinnvoll“, erklärt Sachgebietsleiterin Julia Peidelstein. Aufgrund der vorliegenden Gruppenstruktur der Kita „Grashüpfer“ sei es zudem sinnhaft, dort auch eine weitere Gruppe einzurichten, damit alle Kleinkinder auch in der derselben Einrichtung einen Anschlusskindergartenplatz erhalten können, so Peidelstein. Für die Aufnahme einer weiteren Kindergartengruppe in die kommunale Bedarfsplanung fallen weitere Betriebskosten von rund 180.000 Euro jährlich an, die im Haushalt berücksichtigt werden müssen. Hinzu kommen Investitionskostenzuschüsse für die Erweiterung und Ausstattung der Einrichtung in Höhe von ca. 50.000 Euro.


Das bedarfsgerechte Angebot an Plätzen in Kindertagesstätten ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Es war in den vergangenen Jahren das erklärte Ziel aller Beteiligten und insbesondere auch der Eltern, die Versorgung und Betreuung aller Stutenseer Einrichtungen qualitativ merklich zu verbessern. Dies führte insbesondere nach den Tarifabschlüssen im Sozial- und Erziehungsdienst zu erheblich gestiegenen Aufwendungen für das Personal. Neben den Betriebskosten für die eigenen fünf Einrichtungen leistet die Stadt Stutensee auch Zuschüsse in Höhe von 4,3 Millionen Euro jährlich an die Träger der kirchlichen und privaten Einrichtungen und somit im kommenden Jahr um rund eine Million Euro mehr als die Jahre zuvor. Insgesamt haben sich die Betriebskosten für das nachhaltige Betreuungsangebot in Stutensee im Vergleich zum Jahr 2014 um rund 50 Prozent erhöht. "Die Anforderungen haben sich hier in den vergangenen Jahren massiv erhöht, als familienbewusste Kommune Plus arbeiten wir aber auch weiterhin daran, unsere Betreuungsangebote bedarfsgerecht weiter auszubauen", so Oberbürgermeister Klaus Demal.