Mitteilungen der Verwaltungsstelle Staffort in KW 46

Staffort

Mitteilungen der Verwaltungsstelle Staffort in KW 46

Ortschaftsratsitzung am Donnerstag, 16. November 2017

Auf die am Donnerstag, dem 16. November 2017 stattfindende Ortschaftsratsitzung wird hiermit nochmals hingewiesen und hierzu eingeladen. Beginn: 19.00 Uhr. Ort: Bürgersaal der Verwaltungsstelle in der Lutherstraße 10.

Tagesordnung:

 1. Bericht über den Vollzug der in der letzten Sitzung des Ortschaftsrates gefassten Beschlüsse

2. Bekanntgaben aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates

3. Fragen, Anregungen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zu Stadtteilangelegenheiten (Bürgerfragestunde)

4. Sitzungskalender des Ortschaftsrates 2018 – Genehmigung der Planung

5. Weihnachtspräsente für Seniorinnen und Senioren

      - Festlegung des Inhaltes

6. Vorweihnachtliche Veranstaltung „Klingender Advent“

      - Beratung zur Veranstaltung am Samstag, 2. Dezember 2017

 7. Hallenbelegungsplan der Mehrzweckhalle 2018

      - Zustimmende Kenntnisnahme

 8. Veranstaltungskalender 2018

      - Zustimmende Kenntnisnahme 

 9. Nutzung des Bürgersaales der Verwaltungsstelle   

 10. Informationen über eingegangene Bauanträge

 11. Bestätigung der Sitzungsniederschrift vom 21.09.2017

 12. Bekanntgaben

 13. Fragen und Anregungen der Ortschaftsräte/Innen

 Zum Besuch dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

Ludwig-W. Heidt

- Ortsvorsteher -

Einladung zur Gedenkfeier zum Volkstrauertag am kommenden Sonntag, dem 19. November 2017


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!


Am kommenden Sonntag, dem 19. November begehen wir 72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Volkstrauertag und in vielen Kommunen finden Gedenkfeiern statt. Leider sieht man in manchen Gemeinden nicht mehr die Notwendigkeit des Erinnerns. Wir aber werden auch künftig an diesem Tag wieder gemeinsam die Erinnerungen wach halten und uns der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte erinnern. Wir gedenken dabei der Opfer von Kriegen und Gewalt, wir erinnern uns des Völkermordes und der Verfolgung, der Vertreibung, aber auch des Widerstandes. Wir erinnern uns an das unsägliche Leid, das Millionen Menschen in unserem Land und in anderen Teilen dieser Erde zugefügt wurde! Wir dürfen niemals damit aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Kriegen und Gewalt vor Augen zu führen. Die Realität muss gerade heute zum Nachdenken mahnen, denn diese Welt wird andernorts gnadenlos und menschenverachtend aus ihren Ankern gehievt. Deshalb hat der Volkstrauertag seine uneingeschränkte Berechtigung. Bedenken wir auch an diesem Tag, um wie vieles diese Welt menschlicher und lebenswerter wäre, wenn es endlich gelingen könnte, Terror, Gewalt und Kriege schon in ihren Ansätzen zu ersticken. Dies wünschen sich sehr viele Menschen, aber die Realität sieht leider anders aus, worüber nahezu täglich in den Medien berichtet wird. Soldaten der Bundeswehr werden sich weiter an Kriegen beteiligen müssen, die fern der Heimat geführt werden. Eine stattliche Zahl von ihnen ließ ihr Leben, darunter viele Gefallene. Polizisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wurden ebenfalls außerhalb Deutschlands im dienstlichen Einsatz getötet. Gleiches gilt auch für Journalisten. Somit wird sich leider das Gedenken und das Mahnen nach Frieden nicht nur auf die beiden Weltkriege beschränken lassen.
Zu der Gedenkfeier lade ich Sie persönlich und im Namen des Ortschaftsrates sehr herzlich ein. Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen:
1. Gedenkfeier (Nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt)     
   - Musikstück (Posaunenchor)
   - Liedbeitrag Gesangverein (GERMANIA)
   - Gedenkansprache (Ortsvorsteher u. weitere Mitwirkende)
   -  Musikstück (Posaunenchor)
   - Orgelspiel

(Während des Orgelspiels wird darum gebeten, zunächst Platz zu behalten, damit sowohl der Posaunenchor, als auch der Ortschaftsrat und die Abordnung der Patenkompanie die Gelegenheit haben, sich zum Gedenken zum Denkmal zu begeben)    
2. Kranzniederlegung (Am Kriegerdenkmal)
   - Kranzniederlegung durch den Ortschaftsrat
   - Kranzniederlegung durch die Abordnung der 4./ABC-Abwehrbataillon 750 „Baden“ (Patenkompanie)
   - Totenehrung   Kompaniefeldwebel der Patenkompanie, Stabsfeldwebel Marco Somma
   - Musikstück (Das Lied vom guten Kameraden)      Posaunenchor
An der Gedenkfeier wird zum achten Mal eine Abordnung unserer Patenkompanie vom Bruchsaler Eichelberg teilnehmen – erneut ein unübersehbares Zeichen der Verbundenheit zu Staffort!

 Grabschmuck entwendet!

Eine Witwe berichtete vergangene Woche in meiner Sprechstunde, dass ein Grablicht von der letzten Ruhestätte ihres Mannes entwendet wurde. Dieser Grabschmuck war nicht einfach nur abgestellt, sondern seit vielen Jahren fest montiert. Die Kosten für die Ersatzbeschaffung seien für die Mitbürgerin leistbar, stellte sie heraus. Allerdings ist insbesondere ihr als Betroffener völlig unverständlich, aus welchen Beweggründen eine solch inakzeptable Handlung begangen wird. Schlichtweg nur traurig, dass Menschen sich dazu hinreißen lassen!


Die Anlage des gärtnergepflegten Gräberfelds steht bevor!


Vergangene Woche wurden vor Ort u.a. mit der Planerin, dem beauftragten Landschaftsbaufachbetrieb und dem Inhaber der pflegenden Gärtnerei die zeitlichen Abläufe abgestimmt. Demnach wird nach dem Totensonntag (26. November) auf der vorgesehenen Fläche des alten Friedhofsteils mit dem Wegebau begonnen. Verwendet werden hierfür Pflastersteine in den Maßen 10 auf 20 cm und 10 auf 10 cm. Letzteres deshalb, weil damit die Radien optimaler auszuführen sind. Geringfügige Beeinträchtigungen durch die Arbeiten sind nicht ausgeschlossen - um Verständnis hierfür wird gebeten. Der Aushub wird übrigens nicht auf dem Friedhofsareal zwischendeponiert, sondern unmittelbar abgefahren. Die pflegende Gärtnerei verfolgt fest das Ziel, die Bepflanzung im kommenden März auszuführen. Mit Abschluss dieser Arbeiten wurden nun in relativ kurzer Zeit in Staffort drei neue, sehr nachgefragte Bestattungsarten realisiert: Rasengräber, Baumbestattungen und eben das gärtnergepflegte Gräberfeld. Darüber hinaus wurde durch die Mitarbeiter unseres städtischen Bauhofes fachgerecht die notwendig gewordene Erweiterung für Urnenbestattungen vorgenommen.  

 

Ihr Ludwig-W. Heidt, Ortsvorsteher