Ausbildungsplattform Stutensee

Auch beim Thema Fachkräftesicherung setzt die Wirtschaftsförderung Zeichen!

Das Netzwerk „Ausbildungsplattform“, bestehend aus Vertretern der Schulen, Elternvertretern, an der Berufsorientierung beteiligten Institutionen und den Aktiven Selbständigen Stutensee hat sich mit der Messe - „Ausbildungsplattform Stutensee“ – Rundgang in die Zukunft- zum Ziel gesetzt, eine optimale Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten und die Unternehmen aus der Region mit den potenziellen Fachkräften von Morgen frühzeitig zusammen zu bringen.

Aktuelle Informationen zur Ausbildungsplattform 2016

"Zahlreiche Studien führen uns den sich verschärfenden Fachkräftemangel auch in unserer Region vor Augen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Demal. „Aus vielen Gesprächen mit ansässigen Unternehmen und aus der Region wird deutlich, dass es den Firmen zunehmend schwerer fällt, geeignete Auszubildende zu finden und den Fachkräftenachwuchs für ihr Unternehmen zu sichern“, ergänzt Wirtschaftsförderer Andreas Eigenmann.

Vor diesem Hintergrund hat sich die hiesige Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Gewerbeverein Stutensee, die Aktiven Selbständigen Stutensee, auf die Fahnen geschrieben diesem Trend zu trotzen und mit der in der Region etablierten Messe „Ausbildungsplattform Stutensee“ sprichwörtlich die richtige Plattform geschaffen, auf der sich Unternehmen als interessante Arbeitgeber präsentieren und Jugendliche individuelle Chancen in den über 90 Unternehmen und Institutionen aufgezeigt bekommen. Gezielte Informationsvermittlung, Beratung aus erster Hand sowie Berufe und Studiengänge praktisch erlebbar machen, sind die Erfolgsfaktoren der Veranstaltung, die gerade auch für Eltern eine immer wichtigere Anlaufstelle wird, um die Jugendlichen bei der Berufswahl optimal zu unterstützen.

Ausbildungsplattform 2016 auf einen Blick:

Messe: 24. September, 10 Uhr

Übersicht Aussteller

Bildergalerie zur Ausbildungsplattform 2015 mit Eröffnungsabend

Das war die Ausbildungsplattform 2015

Nachbericht zur Ausbildungsplattform 2015 aus der Stutensee-Woche

Nicht zu viel versprochen hatte Wirtschaftsförderer Andreas Eigenmann und das Netzwerk Ausbildungsplattform bestehend insbesondere aus Schul-, Elternvertretern und Mitgliedern der Aktiven Selbständigen Stutensee (ASS), im Vorfeld zur Ausbildungsplattform Stutensee 2015. „Die Messe steht bei Ausstellern, wie auch bei Besuchern hoch im Kurs“, brachte es Oberbürgermeister Klaus Demal am Veranstaltungstag auf den Punkt.

Die Ausbildungsplattform Stutensee wurde mit sehr guten Besuchszahlen ihrem Ruf als Erfolgsgeschichte einmal mehr eindrucksvoll gerecht. Mit über 90 Ausstellern aus Stutensee und der Region, die sich in einem Messezelt auf dem Festplatz als attraktive Arbeitgeber präsentierten und für individuelle Karrierechancen warben, war nicht nur eine Rekordanzahl an Berufs- und Studienmöglichkeiten vertreten, sondern auch die deutlich gestiegene Anzahl an Besuchern quittierte, dass sich die Veranstaltung in der Region etabliert hat. „Gezielt informieren, ins persönliche Gespräch mit Ausbildern, Auszubildenden, Unternehmern, Studenten und Professoren kommen und die zahlreichen praxisnahen Angebote an den Ständen oder den Aktionsflächen wurden reichlich genutzt und waren stark nachgefragt“, konnte Wirtschaftsförderer Andreas Eigenmann berichten, der die Messe zum siebten Mal federführend organisierte.

Den Besuch der Veranstaltung nutzten auch viele Eltern, um potenzielle Arbeitgeber für ihre Kinder und die Anforderungen der Berufe kennenzulernen; einen wichtigen Aspekt, auf den die Organisatoren viel Wert legen. „Denn Jugendliche und deren Eltern sollten wissen, was die jungen Menschen im späteren Berufsleben erwartet“, so die Organisatoren. Neben der Informationsvermittlung wurde in diesem Jahr verstärkt auch darauf gesetzt, Berufe und deren Inhalte zu veranschaulichen. So konnte man z.B. Forstwirten beim Umgang mit der Motorsäge über die Schultern sehen, seine Bewerbungsmappen professionell am Stand des BeoNetzwerks prüfen und einen Blutzuckertest durchführen lassen, sich am Mikroskopieren sowie Pipetieren ausprobieren, einen Roboter bedienen oder sich der Faszination der 3-D-Druck-Technik hingeben.

Neu in diesem Jahr war auch der optisch aufgewertete Messeflyer, der mit einer alphabetischen Auflistung anhand der angebotenen Berufe und Studienmöglichkeiten nach Standplatz bereits eine optimale Vorbereitung im Vorfeld und zudem mehr Komfort bei der Orientierung vor Ort bot. Des Weiteren kamen erstmals Lotsen auf dem Rundgang zum Einsatz, welche als Ansprechpartner und Wegweiser gute Dienste leisteten. „Die Messe gilt es kontinuierlich auf Grundlage der Rückmeldungen der Aussteller und Besucher weiterzuentwickeln, um als Veranstaltung noch attraktiver zu werden“, so Eigenmann weiter. Dass sich für viele Aussteller wie auch Besucher die Messeteilnahme auch aufgrund ihrer Vielfalt gelohnt hat, hören die Organisatoren natürlich gerne. Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. Ein Punkt, der aus Sicht der Organisatoren zu verbessern wäre, sind prozentual mehr Handwerksbetriebe für die Ausbildungsplattform zu gewinnen. Erste Überlegungen in dieser Hinsicht und auch Ideen für die Weiterentwicklung wurden bereits gesammelt und stehen in der nächsten Sitzung des Netzwerks „AG Ausbildungsplattform“ auf der Tagesordnung. Man darf auf den nächsten „Rundgang in die Zukunft“ gespannt sein.

 
A propos: Auf den Rundgang begeben haben sich auch Oberbürgermeister Klaus Demal, Bertram Hornung, Vorsitzender ASS, und Wirtschaftsförderer Andreas Eigenmann, nicht nur um sich über Ausbildungsberufe und Studienplätze zu informieren, sondern mit den Ausstellern ins Gespräche zu kommen und sich bei ihnen für deren Engagement zu bedanken.

Nachbericht zum Eröffnungsabend 2015 aus der Stutensee-Woche:

„Ausbildung oder Studium – Welche Chancen bieten sich für Jugendliche in Stutensee und der Region?“ - diesem Thema widmete sich der von der Wirtschaftsförderung organisierte Eröffnungsabend der Ausbildungsplattform Stutensee 2015 in der Mensa beim Schulzentrum. Oberbürgermeister Klaus Demal, Schirmherr der Veranstaltung, erklärte in seinen Grußworten, dass jedes Jahr auf das Neue junge Menschen genau vor dieser Frage stehen und es Ihnen schwer fällt, unter der Fülle der Möglichkeiten den geeigneten Beruf zu finden.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der die Ausbildungsplattform Stutensee eine echte Erfolgsgeschichte nannte, betonte ebenfalls die Vorzüge einer dualen Ausbildung und zeigte auf, welche Anstrengungen der Landkreis mit initiierten Programmen unternimmt. Dass sich beides nicht ausschließt, sondern auch der Weg über die Ausbildung zahlreiche Entwicklungschancen bietet, wurde von Alfons Moritz, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abteilung Berufsbildung der IHK Karlsruhe, in seinem Impulsvortrag wie auch in der anschließend prominent besetzten Podiumsrunde mit Prof. Dr. Mechtild Wallrath (DHBW Karlsruhe), Ministerialrat Karsten Altenburg (Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Referat Berufliche Ausbildung), David Hermanns (Geschäftsführer CyberForum), Pascal Schrewe (Auszubildender Firma Hornung GmbH & Co. KG, ehem. Schüler Richard Hecht Schule Spöck) sowie Caroline Reich (DHBW-Studentin Firma Abilis GmbH) beleuchtet. Durch die Runde führte SWR-Moderator Mathias Zurawski, der es verstand den Podiumsteilnehmern interessante Aspekte wie auch persönliche Erlebnisse zu entlocken, die einmal mehr zu einer kurzweiligen, verbunden mit einem hohen Informationsgehalt versehenen, Veranstaltung, beitrugen.

Deutlich wurde in der Diskussion an der sich auch zahlreiche Besucher beteiligten, dass einige Ausbildungsberufe ein Imageproblem haben, da viele Jugendliche nicht über die Chancen und die Entwicklungsmöglichkeiten in den Berufen Bescheid wissen und die Rahmenbedingungen sowie Lehrpläne verbessert werden müssen. Ein Lösungsansatz, der an diesem Abend herausgearbeitet wurde, war, Auszubildende und Betriebsinhaber als Lotsen in die Schulen zu entsenden, um den Schülerinnen und Schülern zu veranschaulichen, welche Relevanz der vermittelte Schulstoff in der Arbeitswelt hat und weshalb ihnen dies beigebracht wird. „Der Eröffnungsabend fand in tollem Ambiente, mit einem hochkarätigen Podium statt und war genau der richtige Auftakt für die Neuauflage der Ausbildungsplattform Stutensee, auf der die Jugendlichen sich auf den „Rundgang in Ihre Zukunft“ machen können, denn schließlich geht es um Ihre eigene berufliche Zukunft“, brachte es Wirtschaftsförderer Andreas Eigenmann auf den Punkt.      

Musikalisch umrahmt wurde der Eröffnungsabend von der Schulband „Nameless“ der Erich Kästner Realschule. Für die Bewirtung zeichnete ebenfalls die Erich Kästner Realschule verantwortlich. Die zahlreichen Gäste nutzten anschließend das „get together“ in angenehmem Ambiente für angeregte Gespräche.

Videobeitrag von BadenTV zur Ausbildungsplattform 2015

Den offiziellen Videobeitrag von BadenTV zur Ausbildungsplattform Stutensee finden Sie hier.

GrauBau TV - Impressionen Ausbildungsplattform Stutensee 2014