Ausstellung "Manchmal male ich ein Haus für uns – Europas vergessene Kinder"

Michaeliskirche in Blankenloch

Die begnadete Fotografin Alea Horst gibt den Camp-Kindern Gesicht und Stimme. Der Illustrator Mehrdad Zaeri, selbst einst aus dem Iran geflüchtet, visualisiert die Sehnsüchte in stimmungsvollen Vignetten.  

Ein Haus, ein Badezimmer mit Dusche – von solchen Dingen kann die 10-jährige Tajala aus Afghanistan nur träumen oder malen. Denn sie musste fliehen und ist im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos gestrandet. Die Fotografin und Nothelferin Alea Horst hat dort mit ihr und anderen Kindern gesprochen, hat sie nach ihrem Alltag im Lager gefragt, nach ihren Erlebnissen, Ängsten und Träumen, auch nach ihrem Lieblingswitz. Entstanden ist eine herzergreifende Sammlung aus Porträts, Momentaufnahmen und dramatischen, aber auch hoffnungsvollen Berichten. Veröffentlicht in einem berührenden Buch im Klett Verlag.     

In der Ausstellung sind mehrere Bilder des Buches in 10 großformatigen Tafeln und zusätzliche Texte und Fotos aus dem Buch zu sehen.      

Anschauen kann man sich die Bilder rund um die Gottesdienste und Veranstaltungen in der Michaeliskirche und in den Zeiten, in denen die Michaeliskirche geöffnet ist (Mo + Mi 18:00 Uhr – 19:00 Uhr; Donnerstags 14:00 Uhr – 16:00 Uhr), zu den Öffnungszeiten des Pfarramtes und für Gruppen gerne auch nach Absprache. 

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