Bürgerbeteiligungsprozess "Zukunft Stutensee-Wohnen"

  • Wie wollen wir Stutenseer in Zukunft wohnen, was sind die Bedürfnisse und wie steht es um den Bedarf der Menschen in Staffort, Spöck, Friedrichstal und Blankenloch mit Büchig?
  • Welchen aktuellen und kommenden Herausforderungen muss sich die Große Kreisstadt Stutensee im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie, sozialen Aspekten, Flächennutzung und Wachstum stellen?
     

Diese und viele andere Fragen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung am 27. November 2017. Vertieft und weiterbehandelt wurden die Ergebnisse aus der Auftaktveranstaltung im Rahmen der zwei Perspektivwerkstätten im Frühjahr 2018.

Präsentation der Ergebnisse

Die Ergebnisse aus der Auftaktveranstaltung sowie den beiden Perspektivwerkstätten werden im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 29. Oktober 2018 in der Festhalle Stutensee vorgestellt.

Gemeinsame Pressemitteilung der Steuerungsgruppe vom 19. Juni 2018

Seit über einem halben Jahr nunmehr läuft dieser für Stutensee wichtige Partizipationsprozess. Nach einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im November 2017, in der Meinungen, Standpunkte und Ideen gesammelt wurden, traf sich in zwei Perspektivwerkstätten im März und im Mai ein ausgewählter Querschnitt von 76 Personen aus der Bürgerschaft gemeinsam mit Fachleuten und Verwaltungsvertretern zum vertiefenden Dialog.

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„Ich bin gespannt auf die  kommenden Empfehlungen, welche das Redaktionsteam dem Gemeinderat im Oktober vorstellen wird und natürlich auf die Resonanz im Gremium“, so Klaus Demal am Ende der zweiten Perspektivwerkstatt im Foyer des Thomas-Mann-Gymnasiums, die bei Flammkuchen und Prosecco in lockerer Stimmung ihren Abschluss fand. In der Funktion als Oberbürgermeister war dies seine letzte Amtshandlung in diesem Verfahren. Inzwischen befindet sich Klaus Demal nach rund 27 Amtsjahren im Ruhestand.

Sechs Themenblöcke sollten es sein, die von den Mitwirkenden in vielen gemeinsamen Arbeitsstunden diskutiert und besprochen wurden, um sich über die Herausforderungen des Wohnens in Stutensee zukunftsorientiert klarzuwerden und diese bürgernah mit tragfähigen Maßnahmen umsetzen zu können: 1. Flächenbedarf/Wachstum; 2. Wohnformen und Zielgruppen; 3. Zukunftsorientiertes, umweltgerechtes Bauen; 4. Mobilität und Sicherheit; 5. Naturschutz, Grün- und Freiflächen, Naherholung; 6. Kommunale Infrastruktur und Finanzen.

Die Teilnehmer trafen sich in den Räumlichkeiten des Schulzentrums in Blankenloch, um themendifferenziert über unterschiedlichste Aspekte zu diskutieren und Lösungskonzepte für verschiedene Handlungsfelder sachlich, pragmatisch und kreativ anzudenken. Gesprächsansatzpunkte in den einzelnen Gruppen ergaben sich aus den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung, die zunächst gemeinsam strukturiert und in ihrer Behandlungspräferenz dann kategorisiert wurden.

„Über die formellen Beteiligungsverfahren hinaus können wir mit diesem Format dem Bedürfnis vieler Bürgerinnen und Bürger nach mehr Transparenz, Verständnis und Bürgernähe entgegenkommen“, äußert sich Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger zufrieden über den bisherigen Verlauf des Verfahrens. „Die Vielschichtigkeit von Stadtplanung wurde deutlich, das Verständnis für die Spannungsfelder zwischen Wünschenswertem auf der einen und der Einhaltung von Gesetzesvorgaben auf der anderen Seite wurde geschärft. Wir nehmen dieses Verfahren sehr ernst und sind zuversichtlich, dass wir mit dem eingeschlagenen Weg Stutensee in eine Richtung weiterentwickeln können, welche von der breiten Bevölkerung in dieser Stadt akzeptiert wird.“

Dass der Ablauf der Veranstaltungen die Bürgerinteressen passend widerspiegelte, hierfür sorgte ein Steuerungsteam aus Vertretern der Bürgerinitiativen um Dr. Klaus Gompper und Susanne Suhr, der Gemeinderatsfraktionen und der Stadtverwaltung. Dieses Team traf sich begleitend zu den Werkstätten in fünf Sitzungen und arbeitete die Veranstaltungsabläufe im Detail aus. Dadurch sollte auch sichergestellt werden, dass in der derzeitigen Phase des Prozesses der Bürgerschaft die tragende Rolle zukommt und die gewählten Stadträtinnen und Stadträte als „stille“ Beobachter und Zuhörer agieren.

Für die Durchführung und Ergebnisorientierung des Prozesses verantwortlich zeichnet sich das Büro „GRiPS“ aus Ettlingen, das auf solche Beteiligungsprozesse spezialisiert ist. Die Leiterin, Ute Kinn, organisiert und moderiert den Prozess noch bis Ende Oktober 2018. In den kommenden Wochen wird Ute Kinn die Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen aus den Arbeitsgruppen gemeinsam mit Freiwilligen aus der Teilnehmerschaft redaktionell in einem Ergebnisbericht aufbereiten.

Dr. Klaus Gompper, Sprecher einer Bürgerinitiative und in der Steuerungsgruppe aktiv, erklärt: „ Um der öffentlichen Vorstellung und Behandlung im Gemeinderat einen angemessenen Rahmen zu geben, wurde als Sitzungsort die Festhalle Stutensee entschieden. Dort findet eine größere Interessentenzahl aus der Bürgerschaft  Platz als im Bürgersaal des Rathauses, der normalerweise Sitzungsort ist.“ Der Termin zur Präsentation der Ergebnisse wurde auf den 29. Oktober 2018 gelegt.

Impressionen der Auftaktveranstaltung am 27. November 2017

Wohnen in der Zukunft in Staffort, Spöck, Friedrichstal und Blankenloch mit Büchig

Staffort
Staffort
Spöck
Spöck
Friedrichstal
Friedrichstal
Blankenloch
Blankenloch
Büchig
Büchig