Denkmal im "Rathausgässle" enthüllt

Blankenloch-Büchig

"Kleinod mit viel Geschichte"

Der "Musengaul" im Rathausgässle. Foto: Gerhard Barth

Maler und Bildhauer Ulrich Sekinger gemeinsam mit Spender Hans Amolsch bei der Enthüllung des "Musengauls" im Rathausgässle. Foto: Gerhard Barth

Vergangenen Freitag wurde ein Denkmal im "Rathausgässle" im Stadtteil Blankenloch enthüllt. Gestiftet wurde das Werk vom langjährigen Besitzer des Fachwerkhauses im Rathausgässle, Hans Amolsch, der das sich aufbäumende Pferd vom bekannten Grötzinger Maler und Bildhauer Ulrich Sekinger eigens fertigen ließ. Hans Amolsch überließ das Fachwerkhaus-Ensemble im Rathausgässle bereits vor einiger Zeit dem Heimat- und Museumsverein Blankenloch, das neue Denkmal gibt nun mit einem unterhalb der Skulptur angebrachten Schild den geschichtsträchtigen Hinweis: "Haus der Familie Amolsch seit 1596". Auf eben diesen geschichtlichen Hintergrund ging Hans Amolsch auch im Rahmen der Enthüllung näher ein.

Mit der Einweihung des Denkmals konnte jedoch auch noch ein zweiter Anlass gefeiert werden: Das ehemalige Rosengärtchen im Rathausgässle wurde in eine naturnahe und damit insektenfreundliche Blühfläche umgewandelt. "In jeder Stadt, in jeder Gemeinde, gibt es Orte und Plätze, die sehr beliebte Foto-Motive sind. Menschen bleiben stehen und nehmen sich die Zeit, diese Orte bewusst wahrzunehmen und auch wertzuschätzen. Oft sind das Orte, die Geschichten der Stadt erzählen und sich durch ihre Besonderheit auszeichnen. Bei uns in Stutensee ist das Rathausgässle ein solcher Ort. Wir haben hier ganz zentral ein wahres Kleinod mit viel Geschichte", erklärte Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger. In diesem Rahmen habe man nun lebendige Geschichte mit Natur und Umwelt verbunden und das Rathausgässle dadurch nachhaltig aufgewertet, so Tröger.

Gleichzeitig sprach die Erste Bürgermeisterin auch allen Beteiligten Ihren großen Dank aus: Dem Stifter Hans Amolsch, dafür, dass er dem Heimat- und Museumsverein dieses "Juwel" überlassen habe, dem Verein sowie dem Stadtteilausschuss für seinen Einsatz, solche Kleinode zu erhalten und dem städtischen Bauhof für die Umsetzung und Pflege der naturnahen Flächen.