Mitteilungen des Ortsvorstehers Staffort in der 43. Kalenderwoche 2018

Staffort

„Garant für Freiheit und Sicherheit – Feierlicher Appell zum Kommandowechsel“

DIE STAFFORTER stehen zu „ihrer“ Patenkompanie, deren Chef jetzt wechselte (von links): Oberstleutnant Maik Erb, Oberbürgermeisterin Petra Becker, Major Sebastian Studier, Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt und Hauptmann Thomas Kuckert.

Erb (rechts) übergibt den Wimpel der Kompanie an den neuen Chef Thomas Kuckert.

Ortschaftsratsitzung am Donnerstag, 25. Oktober

Auf die am heutigen Donnerstag, dem 25. Oktober, stattfindende Ortschaftsratsitzung wird hiermit nochmals hingewiesen und hierzu eingeladen. Beginn: 19 Uhr. Ort: Bürgersaal der Verwaltungsstelle in der Lutherstraße 10. Die Tagesordnung wurde bereits vergangene Woche an dieser Stelle veröffentlicht.

 

Diesen Bericht in den Badischen Neuesten Nachrichten über die Übergabe der Patenkompanie am vergangenen Donnerstag und die beiden Fotos stellte Marianne Lother dankenswerterweise zur Veröffentlichung an dieser Stelle zur Verfügung:

„Garant für Freiheit und Sicherheit – Feierlicher Appell zum Kommandowechsel“

„Stutensee-Staffort (ml). Mit der feierlichen Gestaltung der Übergabe der Vierten Kompanie vom bisherigen Kompaniechef Major Sebastian Studier an Hauptmann Thomas Kuckert auf dem Stafforter Rathausplatz zeigte die Stafforter Bevölkerung ein weiteres Mal ihre tiefe Verbundenheit mit „ihrer“ Patenkompanie. Solche Wechsel des Führungspersonals seien in der Bundeswehr üblich und notwendig, erklärte der Kommandeur des ABC-Abwehrbataillon 750 „Baden“, Oberstleutnant Maik Erb. Einerseits gelte es, neue Impulse zu setzen, um Stillstand oder Verwalten zu vermeiden, andererseits strebe der Einzelne nach neuen Herausforderungen und Zielen und nicht zuletzt bedeute die Übernahme von Führungsaufgaben auch immer hohe Verantwortung, die nicht nach Dienstschluss ende. Dann schilderte Erb kurz das Aufgabenspektrum der vierten Kompanie, das in der Identifikation und Dekontamination von atomaren, biologischen und chemischen Kampfstoffen sowie in der Wasseraufbereitung über weite Entfernungen besteht. Daraus leiten sich besondere Anforderungen für das Personal ab. Major Studier habe seine Kompanie sehr erfolgreich geführt. Insbesondere hob der Kommandeur Motivation und Eigenständigkeit, Gestaltungswillen und Zielorientierung des Scheidenden hervor, bevor er ihm die Ehrennadel des Bataillons verlieh. Hauptmann Thomas Kuckert kommt gebürtig aus Zerbst in Sachsen-Anhalt und lebt derzeit mit Familie in der Nähe von Kempten. Seit April 2017 war er als mobiler Laborleiter, Sachgebietsleiter Radioanalytik und im Bereich der Lehre an der Schule ABC-Abwehr tätig, berichtete Erb.

Mit diesen Vorkenntnissen sei er für die kommende Aufgabe bestens gerüstet. Mit der Übergabe des Wimpels war die Übergabe der Kompanie vollzogen. Oberbürgermeisterin Petra Becker sprach der Bundeswehr einen Platz in der Mitte der Gesellschaft zu, denn sie stehe als Garant für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Die Soldaten verdienen Rückhalt bei ihrem schweren Dienst und Dank für die Übernahme verschiedener Aufgaben. Die Patenschaft sei ein Ausdruck der Wertschätzung und habe Maßstäbe gesetzt. Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt erinnerte an den Beginn der Patenschaft, damals mit Christian Wolf, gefolgt von Jan Mannewitz, Christoph Kriege und jetzt Sebastian Studier. Diesem bescheinigte er, große Herausforderungen und ein einzigartiges Einsatzprofil hervorragend gemeistert zu haben. Heidt betonte noch einmal, Staffort stehe hinter seinen Soldaten, so wie er es bei der Gründung der Patenschaft im Mai 2010 versprochen habe. Mit dem Abspielen der Nationalhymne endete der feierliche Appell und mündete in ein gemeinsames Beisammen bei der Gulaschkanone.“ (Ende des BNN-Berichts).

 

WICHTIG: Organisationsbesprechung zur Vorbereitung des diesjährigen „Klingenden Advent“ am Donnerstag, 8. November, um 18:30 Uhr!

Zur Vorbereitung des diesjährigen „Klingenden Advent“, der am Samstag, 1. Dezember, stattfindet, wird am Donnerstag, dem 8. November, um 18:30 Uhr, in der „Sängerklause“ des Gesangvereins Germania in der Verwaltungsstelle eine Organisationsbesprechung durchgeführt. Alle Interessenten/Beteiligten werden dringend um Teilnahme gebeten, denn im Rahmen dieses Treffens werden alle organisatorischen und technischen Einzelheiten im Detail festgelegt.

 

Diesjährige Ausstellung mit dem VOLKSBUND DEUTSCHE KRIEGSGRÄBERFÜRSORGE e.V. am 11., 12. und 13. November

Der Leittitel der diesjährigen Ausstellung im Bürgersaal der Verwaltungsstelle Staffort in der Lutherstraße 10 lautet: „25 Jahre deutsch-russisches Kriegsgräberabkommen “.

Nachstehend die Inhalte der diesjährigen Ausstellung, die neu entwickelt wurde. Sie wird ergänzt durch weitere vertiefende Themen:

Die Russische Föderation und die Bundesrepublik Deutschland durften 2018 auf 25 Jahre „Deutsch-russisches Kriegsgräberabkommen“ zurückblicken. Dieses Abkommen hat sich seither gut bewährt. Im Hinblick auf die politischen Differenzen beider Länder ist dieser Bereich eine positive Ausnahme in den bilateralen Beziehungen. In den vergangenen 25 Jahren konnten eine ganze Reihe Kriegsgräberstätten gebaut oder instandgesetzt, Gefallene geborgen und identifiziert werden. 2017 wurde in SEBESH der neunhunderttausendste Kriegstote geborgen. Die gute Zusammenarbeit führte jüngst zu einem binationalen Projekt, mit dem die Schicksale deutscher und sowjetischer Kriegsgefangener umfassend geklärt werden sollen.

Dabei spielen in der Zusammenarbeit die Bundeswehr und die Armee der russischen Föderation eine wichtige Rolle. Gemeinsam suchen sie erfolgreich Gefallene, wie jüngst im KAUKASUS, arbeiten auf Kriegsgräberstätten und bilden den feierlichen Rahmen bei der Einbettung von Gefallenen auf Kriegsgräberstätten. Auch über diese Aktivitäten berichtet die neue Ausstellung in Wort und Bild.

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 11. November, um 11 Uhr statt und die Ausstellung ist an diesem Tag bis 16 Uhr geöffnet. Da diese neue Ausstellung sehr stark nachgefragt ist, kann sie nur noch am Montag und Dienstag, 12. und 13. November, jeweils von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr betrachtet werden. Sie sind bereits jetzt herzlich zum Besuch der Ausstellungseröffnung bzw. zu einem sonstigen Besuch eingeladen!

Einladung zur Gedenkfeier zum Volkstrauertag am kommenden Sonntag, dem 18. November

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Am Sonntag, dem 18. November, begehen wir 73 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Volkstrauertag und in vielen Kommunen finden Gedenkfeiern statt. Leider sieht man in manchen Gemeinden nicht mehr die Notwendigkeit des Erinnerns. Wir aber werden auch künftig an diesem Tag wieder gemeinsam die Erinnerungen wach halten und uns der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte erinnern. Wir gedenken dabei der Opfer von Kriegen und Gewalt, wir erinnern uns des Völkermordes und der Verfolgung, der Vertreibung, aber auch des Widerstandes. Wir erinnern uns an das unsägliche Leid, das Millionen Menschen in unserem Land und in anderen Teilen dieser Erde zugefügt wurde! Wir dürfen niemals damit aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Kriegen und Gewalt vor Augen zu führen. Die Realität muss gerade heute zum Nachdenken mahnen, denn diese Welt wird andernorts gnadenlos und menschenverachtend aus ihren Ankern gehievt. Deshalb hat der Volkstrauertag seine uneingeschränkte Berechtigung. Bedenken wir auch an diesem Tag, um wie vieles diese Welt menschlicher und lebenswerter wäre, wenn es endlich gelingen könnte, Terror, Gewalt und Kriege schon in ihren Ansätzen zu ersticken. Dies wünschen sich sehr viele Menschen, aber die Realität sieht allerdings leider anders aus, worüber nahezu täglich in den Medien berichtet wird. Soldaten der Bundeswehr werden sich weiter an Kriegen beteiligen müssen, die fern der Heimat geführt werden. Eine stattliche Zahl von ihnen ließ ihr Leben, darunter viele Gefallene. Polizisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisation wurden ebenfalls außerhalb Deutschlands im dienstlichen Einsatz getötet. Gleiches gilt auch für Journalisten. Somit wird sich leider das Gedenken und das Mahnen nach Frieden nicht nur auf die beiden Weltkriege beschränken lassen.

Zu der Gedenkfeier lade ich Sie persönlich und im Namen des Ortschaftsrates sehr herzlich ein. Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen: 1. Gedenkfeier (Nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt)     

- Musikstück                                   Posaunenchor

- Liedbeitrag                                 Gesangverein GERMANIA

- Gedenkansprache                         Ortsvorsteher

- Gastredner                                    Pater Klaus Schäfer SAC, Regensburg

-  Musikstück                                  Posaunenchor

- Orgelspiel

(Während des Orgelspiels wird darum gebeten, zunächst Platz zu behalten, damit sowohl der Posaunenchor, als auch der Ortschaftsrat und die Abordnung der Patenkompanie die Gelegenheit haben, sich zum Gedenken zum Denkmal zu begeben)    

2. Kranzniederlegung (Am Kriegerdenkmal)

- Kranzniederlegung durch den Ortschaftsrat

- Kranzniederlegung durch die Abordnung der 4./ABC-Abwehrbataillon

  750 „Baden“

- Totenehrung  (Offizier der Patenkompanie)         

- Das Lied vom guten Kameraden (Posaunenchor)

An der Gedenkfeier wird zum neunten Mal eine Abordnung unserer Patenkompanie vom Bruchsaler Eichelberg teilnehmen – erneut ein unübersehbares Zeichen der Verbundenheit zu Staffort!

Ihr Ludwig-W. Heidt, Ortsvorsteher