Gremium gibt Stellungnahme ab

Verkehrsinfrastruktur

Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindung

Mit der Machbarkeitsstudie „Radschnellverbindung Mittlerer Oberrhein“ befasste sich der Gemeinderat der Stadt Stutensee in seiner öffentlichen Sitzung Ende September. Diese wird derzeit durch den Regionalverband Mittlerer Oberrhein zur Identifizierung möglicher Trassen unter Verwendung von Landesfördermitteln erstellt. Die Stadt Stutensee befindet sich dabei innerhalb des Korridors Bruchsal-Stutensee-Karlsruhe-Ettlingen.

Der Regionalverband hat in diesem Zusammenhang bereits vier Bürgerdialoge im Mai und Juni 2018 durchgeführt. Am 4. Juni diesen Jahres fand auch im Rathaus Stutensee eine Bürgerveranstaltung statt. Dabei konnten sich interessierte Bürger mit ihren Vorstellungen und Anregungen zur Trassenführung und Verbesserung der Radwegsituation einbringen; die Veranstaltung war sehr gut besucht.

„Die aus diesen Veranstaltungen heraus mit einem Planungsbüro entwickelten Varianten sollen nun im Rahmen einer informellen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange bewertet werden“, erklärte Ordnungsamtsleiter Thomas Schoch. Die Stellungnahme des Gemeinderats zur aktuellen Machbarkeitsstudie gebe dabei allerdings erstmal nur die Linie für den weiteren Verlauf vor, man könne zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht von einer tatsächlichen Realisierung ausgehen, so Schoch.

Der Gemeinderat votierte dabei entgegen der vom Regionalverband vorgeschlagenen Wegführung mit elf Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung für eine Kombination zweier Varianten. Die Trassenführung soll dabei über die von Karlsruhe über Blankenloch laufende Friedrichstaler Allee, dann an der K 3579 entlang bis zur L 560 in Richtung Bruchsal und schließlich an der L 558 Richtung Büchenau weiter verlaufen. Einstimmig sprach sich das Gremium dabei jedoch dafür aus, dass  beim Verlauf der Trasse durch den Hardtwald nicht in den Baumbestand eingegriffen werden soll.