Quartiersmanagement der Stadt Stutensee

Städtebauliche Entwicklung

Im Fokus steht dabei immer die ganzheitliche, bedarfs- und bedürfnisorientierte Weiterentwicklung unserer Stadt.

In Stutensee als eine der sechs Großen Kreisstädte im Landkreis Karlsruhe herrscht ein lebendiges Gemeinwesen. Stutensee ist mit einem vielfältigen Bildungs-, Betreuungs- und Freizeitangebot ausgestattet.

Zudem besteht eine gute Angebotsstruktur für ältere und pflegebedürftige Menschen, wie beispielsweise Seniorenzentren und Tagespflege, Betreutes Wohnen sowohl im Heim als auch zu Hause, die Sozialstation der Diakonie, Unterstützungsangebote der Kirchengemeinden, Mittagstische des Vereins „Essen für Alle e.V.“, Nachbarschaftshilfen, Mobiler Sozialer Dienst der AWO sowie weitere Ambulante  Pflegedienste, Beratungsangebote des Pflegestützpunktes und einen Generationenspielplatz mit Duftgarten.

Die zentralen Herausforderungen liegen darin, die richtigen Rahmenbedingungen für ein weiterhin „gutes Leben“ in der Stadt zu setzen. Neben den Angeboten im Bereich Bildung und Betreuung gibt es auch ein gut ausgebautes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen in einer belastenden Lebenssituation, beispielsweise den Sozialen Dienst der Stadt, ehrenamtliche Schuldnerberatung, Psychosoziale Beratung und Angebote für psychisch kranke Menschen durch das Diakonische Werk, Ehrenamtliche Jugendschutzbeauftragte, FamilienBüro, Mehrgenerationenhaus, Familienzentren und Selbsthilfegruppen.

Die Stadt Stutensee zeichnet sich nicht nur durch die vielfältige Versorgungslandschaft aus, sondern ist vor allem auch durch die gute Vernetzung, die verlässlichen Kooperationen, die Begegnungen auf Augenhöhe und die Beteiligungsprozesse (Bürgerforum, Integrationskonferenzen, Jugendforum) geprägt. Es wurden Orte der Begegnung geschaffen wie beispielsweise das „Kult Café“ (Familienzentrum) im Stadtteil Friedrichstal und das Mehrgenerationenhaus mit Familienzentrum im Stadtteil Blankenloch. Ein weiterer Begegnungsort befindet sich derzeit im Stadtteil Spöck im Aufbau.

Durch diese Begegnungsorte und die Netzwerkstruktur entstehen wichtige Synergien, die einerseits den dort lebenden Menschen zugutekommen und andererseits die Lebensräume in Stutensee insgesamt stärken. Ein weiterer positiver Effekt dieser Vernetzungsarbeit und den bereits bestehenden Orten ist der Umgang mit neuen Herausforderungen.

So ist beispielsweise sehr schnell gelungen, die zahlreichen geflüchteten Menschen „willkommen“ zu heißen, sie in ihrer Integration zu unterstützen („Vernetzte Integrationsarbeit von Anfang an“) und neue Strukturen und Angebote zu schaffen.

Strategisches Ziel der Stadtplanung ist die Quartiersentwicklung. Aus diesem Grund beauftragten die Stadt und der Evangelische Verein für Stadtmission, Karlsruhe, die Firma „Concept.Alter“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg, eine Sozialraumanalyse für den einwohnerstärksten Stadtteil Blankenloch einschließlich Büchig mit dem Ziel der Quartiersentwicklung durchzuführen.

Die Sozialraumanalyse ist eine Methode, mit der einerseits die sozialökologischen Lebensverhältnisse und andererseits die soziokulturellen Lebenswelten untersucht werden. In Blankenloch einschließlich Büchig fanden daher zunächst Bestandsanalyse, Recherchen, Expertenbefragungen, eine Ortsbegehung sowie Beteiligungsprozesse in Form des Bürgerforums „Aktiv älter werden in Blankenloch und Büchig“ am 8. Juli 2017 statt.

Im Fokus steht dabei immer die ganzheitliche, bedarfs- und bedürfnisorientierte Weiterentwicklung unserer Stadt.