""Wohnpark Mittendrin"

Wohnpark Mittendrin

Gemeinderat beschließt am 26. November 2018 Namen für das neue Wohnquartier

Das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Hallenbadgelände sowie dem angrenzenden „Neise-Areal“ wird „Wohnpark Mittendrin“ heißen. Darauf einigte sich der Gemeinderat in seiner letzten öffentlichen Sitzung Ende November.

Um einen geeigneten Namen zu finden, konnten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Informationsveranstaltung am 26. September sowie im Nachgang per E-Mail Namensvorschläge einreichen. Aus den insgesamt eingegangenen 33 Namensvorschlägen wurden insgesamt sechs Vorschläge in Abstimmung mit der Volkswohnung GmbH als Auswahl in das 2. Jugendforum gegeben. Die Jugendlichen bewerteten den Namen „Mittendrin“ am besten, auf dem zweiten Platz landete der Name Wohnen „Grüne Mitte“. Auf dem Gelände soll bezahlbares und barrierefreies Wohnen in einem generationenübergreifenden Quartier mit einer Wohnungsvielfalt entstehen.

Entwicklung bisher

Bürgerinformation am 26. September 2018

Gut besucht war die Bürgerinformationsveranstaltung der Stadtverwaltung zum geplanten neuen Wohngebiet in Blankenloch. Unter dem Stichwort "Wohnen am Neise-Areal" informierten Planer und Architekten und stellten sich den Fragen des Publikums.

Neues Wohnquartier im Rahmen der Innenentwicklung

Der Gemeinderat der Stadt Stutensee hat in seiner öffentlichen Sitzung im Dezember 2017 den Sieger des Investoren-Wettbewerbs zur Weiterentwicklung des Neise- und Hallenbad-Geländes im Stadtteil Blankenloch einstimmig beschlossen: Das Planungskonzept der Arbeitsgemeinschaft der Volkswohnung GmbH mit dem Architekturbüro „Ackermann + Raff“ überzeugte nicht nur das Preisgericht des Wettbewerbs, sondern auch alle Gemeinderatsmitglieder.

Städtebauliche Entwicklung des Hallenbad- und Neisegeländes
Städtebauliche Entwicklung des Hallenbad- und Neisegeländes

Investorenwettbewerb

Der Investorenwettbewerb wurde in Form eines zweistufigen Auswahlverfahrens durchgeführt: Aus allen Bewerbern, die sich für das ausgeschriebene Präqualifikationsverfahren vorstellten,  wurden mehrere Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus je einem Planungsbüro und einem Investor ausgewählt, welche in Folge einen Entwurf erarbeiteten. Für das Auswahlverfahren legte der Gemeinderat ein Preisgericht fest, welches einen Siegerentwurf anhand einer Bewertungsmatrix bestimmte und diesen dem Gemeinderat als Empfehlung zur Grundlage legte.


Siegerentwurf

Der Siegerentwurf der Volkswohnung GmbH Karlsruhe und dem Architekturbüro „Ackermann + Raff“ weist insgesamt 151 Wohneinheiten in drei- bis viergeschossigen Gebäuden aus. Der Anteil an bezahlbarem Wohnraum, welcher nach dem Landeswohnraumprogramm gefördert wird, beträgt 33 Prozent. Das Verhältnis von Miete und Eigentum liegt bei 63 zu 37 Prozent. Dies wurde vom Preisgericht entsprechend gewürdigt.

Um das Entwicklungsziel "bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum" ausreichend zu definieren, wurde im Auswahlverfahren ein Mindestangebot von 30 Prozent an bezahlbarem Wohnraum mit einer langfristigen Mietpreisbindung gefordert

Das Siegerkonzept beinhaltet in Bezug auf die städtebauliche Einbindung fein differenzierte Siedlungszugänge, ideenreiche und flexible Grundrisstypologien sowie eine hochwertige Planung des Außenbereichs. Speziell das vorgestellte „Generationenhaus“ sowie die Qualität des Wohnumfelds überzeugen auch mit Blick auf die soziale Konzeption.

Insbesondere ein nachhaltiges und energetisch hochwertiges Quartier mit innovativer Wärmeversorgung und Photovoltaik sowie einem Gebäudestandard „Effizienzhaus 55“ soll die zukünftige Siedlung prägen.

Zusätzlich sieht der Planungsentwurf unter anderem ein Wärmepumpen-Eisspeichersystem sowie ein Blockheizkraftwerk mit Spitzenlastkessel vor. Es soll außerdem eine Ladeinfrastruktur für Elektro-Mobilität mit E-Carsharing angeboten werden.

Der Entwurf sieht ein Angebot von Wohnraum für verschiedenste Ansprüche vor. Um für ausreichend Parkflächen zu sorgen ist eine Tiefgarage geplant, so dass die Fläche unter der „Grünen Mitte“ des Gebiets teilweise frei bleibt, damit hier eine ökologisch hochwertige Begrünung realisiert werden kann.

Die Umnutzung der Innenflächen und die Innenentwicklung sind sehr wichtige Aufgaben, heute und in den nächsten Jahren. Dieses Projekt, realisiert auf  stadteigenen Grundstücken, verbindet hohe Wohnqualität, effiziente Flächennutzung, Schaffung von Wohnraum mit einem guten Anteil an bezahlbaren Mietwohnungen mit Einnahmen für den städtischen Haushalt.

Das beschlossene Konzept dient zunächst als Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Entwurfs. Im nächsten Schritt werden die Vertragsverhandlungen zwischen Stadt und der Volkswohnung GmbH aufgenommen.

Neues Wohnquartier auf dem Neise-Areal. Bild: Volkswohnung Karlsruhe GmbH / Ackermann + Raff
Neues Wohnquartier auf dem Neise-Areal. (Bild: Volkswohnung Karlsruhe GmbH / Ackermann + Raff)

Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Volkswohnung Karlsruhe GmbH/Ackermann + Raff

Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe der Mehrfachbeauftragung „Wohnen am Neise-Areal“ im Rathaus